C - Cranz bis Christian VIII.

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    C - Cranz bis Christian VIII.

    Cranz, David


    David Cranz (1723 - 1777) war ein deutscher Missionar und Theologe der Herrnhuter Brüdergemeine, der durch Beschreibungen religiöser Gruppierungen bekannt wurde. Im Alter von 16 Jahren nahm er in Halle ein Theologiestudium auf und wurde zwei Jahre später Mitglied der Herrnhuter Brüdergemeine. 1761 entsandte deren Gründer, Nikolaus Ludwig von Zinzendorf, ihn nach Grönland. Cranz verbrachte hier ein Jahr und veröffentlichte einige Jahre nach seiner Rückkehr seine bereits zeitgenössisch bekannte „Historie von Grönland“ (1765).

    Christian IV.


    Christian IV. (1577-1648) war der älteste Sohn des König Frederiks II. von Dänemark und Norwegen und dessen Gemahlin Sophie von Mecklenburg. Er regierte als dänischer und norwegischer König von 1588 bis zu seinem Tod im Jahre 1648. Christian IV. verfolgte das Ziel, den dänisch-norwegischen Staat zu einer Großmacht zu formen. Darüber hinaus legte er das Fundament zur Etablierung des Absolutismus.

    Christian V.


    Christian V. (1646-1699) war der Sohn von König Frederik III. und dessen Gemahlin Sophie Amalie von Braunschweig-Lüneburg. Er regierte als dänischer und norwegischer König von 1670 bis zu seinem Tod im Jahre 1699. Christian V. stärkte wie bereits sein Vater auch das absolutistische System gegen die Aristokratie, indem er unter anderem Nichtaristokraten in den Staatsdienst eingliederte.

    Christian VI.


    Christian VI, König von Dänemark und Norwegen. (* 12 April 1577 † 28 Februar 1677)

    Da er und seine Ehefrau pietistisch geprägt waren, wurde der sonntägliche Kirchenbesuch für seine Untertanen*innen zur obligatorischen Pflicht.

    Christian der VII.


    Christian VII. (* 29. Januar 1749 in Kopenhagen; † 13. März 1808 in Rendsburg) war König von Dänemark und Norwegen von 1766 bis 1808 und Herzog von Schleswig und Holstein. Er stammte aus dem Haus Oldenburg. Christian VII. galt als geistesgestört. Der Nachwelt bekannt ist er vor allem wegen der Affäre um seinen Leibarzt Johann Friedrich Struensee, der politische Reformen anstoßen wollte und eine Affäre mit der Gemahlin Christians VII. hatte. 1784 wurde Christian VII. von seinem eigenen Sohn Friedrich Høegh-Guldberg entmachtet. Dieser setzte eine Reihe von Reformen durch wie der Förderung des Freihandels.

    Christian VIII.


    Christian VIII. (1786 - 1848) war König von Dänemark, sowie Herzog von Schleswig, Holstein und Lauenburg zwischen 1840 und 1848. Kurzzeitig war er 1814 König von Norwegen. Die Königskrönung Christians VIII. markiert das Ende des dänischen Absolutismus durch das Eintreten einer neuen Verfassung. Im Dezember 1847 – kurz vor seinem Tod – beauftragte er einen weiteren Entwurf einer Verfassung, der zufolge die absolute in eine parlamentarische Monarchie geändert werden sollte. Diese wurde von seinem Nachfolger Frederik VII. umgesetzt.

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